Nun hat es auch mich getroffen. Diagnose Ilio-tibiales-Bandsysndrom, kurz ITBS (Läuferknie) beidseitig. Laut meinem Orthopäden bei weitem kein Einzelfall bei (über) ambitionierten Hobbyläufern. Diese Aussage hat mich getroffen, bin ich doch rein gedanklich schon kurz vor dem Profistatus bei dem der erste große Sponsoren-Vertrag vor dem Abschluss steht. Aber zurück zur Realität.

Es kam also das, was in solchen Fällen immer kommt, Physiotherapie. Mit Massage und Übungen zum Lockern der Bänder, insbesondere des Tractus iliotibialis.

Zusätzlich dazu empfahl man mir die Anwendung der Blackroll, oder wie ich im Nachhinein erfahren habe, der Roll of Pain. Ist wohl in Sportlerkreisen aktuell ein absolutes „Must Have“. Sogar die Jungs von Borussia Dortmund setzen die schwarze Rolle ein, ob man allerdings in der aktuellen Saison damit werben sollte lass ich mal dahin gestellt. (Nachtrag: Mittlerweile hat sich der Tabellenplatz deutlich gebessert) Mit diesen Informationen klickte ich also erwartungsvoll bei Amazon auf „bestellen“ und wartete auf dieses viel gelobte Produkt.

Ich möchte euch hier einmal meine ersten Eindrücke schildern. Ich denke nach einiger Zeit wird es auch noch mal einen zweiten Teil geben, wenn die Langzeitauswirkungen sich irgendwann einmal bemerkbar machen. Hier geht’s zum Bericht.

Verpackung und Lieferumfang:

Tja, was soll man sagen, ein Karton.

Zusätzlich zu der Rolle ist noch eine DVD mit Übungsbeispielen beigelegt sowie eine Karte auf der diverse Übungen noch einmal skizzenhaft dargestellt werden.

Die Rolle und deren Anwendung:

Auf den ersten Eindruck ist die Blackroll eine überdimensionierte Dämmung für Heizungsrohre, nur härter. Man legt die Rolle unter die Stelle, die gelockert bzw. massiert werden soll und rollt einfach hin und her. Die Prinzip funktioniert also „nur“ durch die Kraft des eigenen Körpergewichtes und ist dadurch in der Anwendung sehr einfach. Ein kurzes Video, welches die Funktion veranschaulicht, findet Ihr auf der offiziellen Homepage. Die Links gibt es am Ende des Beitrages.

Ich habe mir für meine Zwecke 5 Übungen rausgesucht, welche die Oberschenkel, Unterschenkel, Rücken und natürlich die verklebten Faszien lockern sollen. Anfangs sind die Übungen mit der Rolle wirklich unangenehm, aber wie immer ist es eine Sache der Gewöhnung. Wobei ehrlich gesagt die Übungen für die Faszien wirklich schmerzhaft sind und der Name Roll of Pain hier eindeutig zutrifft.

Als Fazit kann ich sagen, dass gerade nach den Laufeinheiten der Einsatz der Blackroll durchaus sinnvoll ist. Die Muskeln werden gelockert und gerade nach längeren Laufeinheiten fühlen sich die Beine nicht mehr so erschöpft an. Eine andere beziehungsweise zusätzliche Möglichkeit wäre natürlich auch, die Rolle vor dem Laufen als Aufwärmtraining zu nutzen.

Als einzigen Nachteil wäre vielleicht der Preis zu sehen, da es doch für ein Stück Polypropylen etwas überteuert scheint. Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch nutzlosere Dinge für die man mal 30 Euro ausgibt.

Zu kaufen gibt es die Blackroll zum Beispiel über den offiziellen Onlineshop und vielleicht kann man auch bei eurem örtlichen Orthopädie Fachhandel nachfragen. Und zu guter Letzt natürlich auch bei einem Versandhandel mit dem Namen Amazon.

Links:

Offizielle Homepage:

http://blackroll.de/

Die Blackroll bei Amazon:

Blackroll

Videos zum Thema auf Youtube:

https://www.youtube.com/results?search_query=blackroll

Artikel auf Welt.de zur Blackroll:

http://www.welt.de/icon/article136026832/Die-Fitness-Rolle-die-gegen-jedes-Leiden-hilft.html

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit der Blackroll gemacht? Eure Meinungen dazu würden mich interessieren.

Gruß

Thomas