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Der Laufblog für das bergische Land

Kategorie: 20-30km

Sengbachlauf 2015

Im diesen Jahr fand die 40. Ausgabe des Sengbachlaufes in Witzhelden statt. Es wurden die üblichen Disziplinen aus Sengbachmeile (1,6km), Jedermannslauf (3km), der Sengbachrunde (11.3km) und eine Halbmarathondistanz angeboten. Zusätzlich…

Im diesen Jahr fand die 40. Ausgabe des Sengbachlaufes in Witzhelden statt. Es wurden die üblichen Disziplinen aus Sengbachmeile (1,6km), Jedermannslauf (3km), der Sengbachrunde (11.3km) und eine Halbmarathondistanz angeboten. Zusätzlich gab es zum 40 jährigen Jubiläum einen 3/4 Marathon mit 30,9 Kilometern.

Auf meinem Laufkalender stand dieser Lauf doch schon länger, dennoch habe ich mich erst sehr kurzfristig zur Teilnahme an der 30km Distanz entschieden. Man muss dazu sagen, dass ich mir bei einer Trainingsrunde drei Tage vor dem Lauf mal wieder mein Fußgelenk etwas überdehnt habe, aber pünktlich zum Sonntag war das leichte Ziehen verschwunden. Also, vor Ort die Anmeldung ausgefüllt und im Startbereich aufgestellt. Gut 700 Läufer sind bei der gesamten Veranstaltung gestartet, davon um die 130 bei der 30km Variante, die 3x um die Sengbachtalsperre führt.

Dabei darf man die Strecke ist nicht unterschätzen, es ist keine typisch flache Talsperrenrunde. Die Strecke verläuft die meiste Zeit ein gutes Stück oberhalb der Talsperre und pro Runde sind ca. 225 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Runtastic App hat am Ende zwar 1068HM angegeben, aber ich vertraue hier mal eher der offiziellen Zahl.

Der Lauf verlief recht unspektakulär und flüssig. Nach dem Start um 8:50 Uhr verteilte sich das Feld recht schnell und auch die Teilnehmer der anderen Läufe, die später gestartet wurden, waren gut auf der ganzen Runde verteilt. Es gab Verpflegungsstände bei KM 5 und KM 10, die mit Wasser, Cola, Bananen und Kuchen die Läufer versorgten.

Am Ende stand 3:10:42 auf meiner Uhr, eine Zeit unter 3h hätte mich gefreut aber dennoch bin ich zufrieden.

Insgesamt auch eine Veranstaltung, die man guten Gewissens weiter empfehlen kann. Eine landschaftlich tolle Strecke, mit einigen Anspruch bezüglich der Höhenmeter und mit guter Organisation. Daher sollte man sich den 21. August 2016 schon einmal vormerken, um im nächsten Jahr diesen schönen Lauf nicht zu verpassen.

Meine Statistik bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/benutzer/Thomas-Kuehn-6/sportaktivitaeten/1007190785

Offizielle Homepage:
http://www.sengbachlauf.de/index.php

Ergebnisse:
http://leichlingen.r.mikatiming.de/2015/

 

 

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Bericht Zugspitz Trailrun Challenge Halbmarathon

Neuer persönliche Rekorde in „Längster Lauf bezogen auf Zeit“, „Bewältigte Höhenmeter“, „maximaler Herzfrequenz“ und leider auch in schmerzenden Oberschenkeln. Das alles ist das Ergebnis meiner Teilnahme am Halbmarathon der Zugspitz…

Neuer persönliche Rekorde in „Längster Lauf bezogen auf Zeit“, „Bewältigte Höhenmeter“, „maximaler Herzfrequenz“ und leider auch in schmerzenden Oberschenkeln. Das alles ist das Ergebnis meiner Teilnahme am Halbmarathon der Zugspitz Trailrun Challenge.

Die Zugspitz Trailrun Challenge fand zum zweiten Mal vom 24. bis 26. Juli 2015 in Garmisch-Partenkirchen, Ehrwald und der Zugspitz Arena Bayern-Tirol statt. Neben dem Halbmarathon wurden auch noch ein City Lauf in Garmisch, eine Kurzstrecke (10km), ein Vertical Run und ein Marathon mit Zieleinlauf auf der Zugspitze angeboten. Die Challenge bestand darin, an den drei Tagen die Vertikal Challenge, den Marathon und den Halbmarathon zu absolvieren. Natürlich war auch die Teilnahme an einer der Varianten möglich. Aber ich war doch überrascht, wie viele sich dieser Herausforderung aus drei 3 Läufen in 3 Tagen gestellt haben.

Ankunft am Samstagabend, leider 10 Minuten zu spät um noch die Startunterlagen für Sonntag abzuholen. Aber da das Hotel nur 300m vom Start am Kirchplatz entfernt lag, war es auch kein Problem das übliche Startpaket am nächsten Morgen vor dem Frühstück abzuholen.

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Dann Sonntagmorgen merkte ich doch eine gewisse Nervosität vor meiner ersten wirklichen Trailrun Erfahrung, die sich darin zeigte, dass sich doch meine morgendliche Vorfreude auf Frühstück in Grenzen hielt und ich mich gefühlt noch nie so lange an einer Portion Müsli aufgehalten habe. Aber was solls, das Wetter war perfekt und trotz Nervosität war ich voller Vorfreude auf das, was mich erwartet.

In Begleitung meiner Frau ging es dann in Richtung Start. Im Start- Zielbereich gab es eine paar kleine Stände diverser Ausrüster und die Möglichkeit seine Trinkflaschen mit Wasser und Isogetränken aufzufüllen. Dann ging es pünktlich um 10 Uhr auf die Reise, unter dem Jubel der Begleitpersonen und Anwohner.

Wie gewohnt ging es anfangs etwas holperig los, bis sich das Feld etwas sortiert und auseinander gezogen hatte.

Die ersten 11 Kilometer ging es dann auf guten, breiten Wegen stetig bergauf. Dann bog man dann von dem angenehmen, breiten Weg ab und rein in das Singletrail Vergnügen. Der Weg wurde schmaler und war teilweise ohne die regelmäßigen Markierungen des Veranstalters als solcher gar nicht mehr zu erkennen. Es ging über Wurzeln, Felsen bergauf und bergab, teilweise nicht im Lauftempo aber dennoch mit einer Menge Spaß.

Erster Verpflegungspunkt, ich glaube es war bei Kilometer 12, der wie alle weiteren auch, super ausgestattet waren. Frisches Obst / Gemüse, Brot, Waffeln und auch Power Bars wurden bereitgestellt. Kurz gestärkt und weiter ging es durch das Gelände.

Dann kam nach ca. 17 Kilometern mein persönlicher Tiefpunkt, mitten in einer Steigung, die sich bei genauerem Hinsehen als Skipiste entpuppte, ging für einen Moment gar nix mehr. Akku leer, die Beine sahen keinen Sinn darin mehr die Berge hinaufzulaufen. Und mit jedem Schritt erschien mit das Ziel weiter zu entfernen anstatt näher zu kommen. Ich versuchte mich zu konzentrieren, zu motivieren durch den Gedanken, in wenigen Kilometern völlig KO aber glücklich durch das Ziel zu laufen. Es half zumindest soweit, den kurz sehr stark werdenden Gedanken aufzugeben an die Seite zu schieben, um doch irgendwie diesen beschissenen Anstieg zu erklimmen. Notiz an mich selbst für das nächste Mal; „Trekkingstöcke einpacken“.
Gefühlt hat mich das 15 Minuten gekostet, aber das Ziel war es ja anzukommen, egal wie. Belohnt wurde diese Schinderei mit einem Blick auf Ehrwald, das Ziel also in Sichtweite.

Nachdem ich also aus meinem Motivationsloch empor gestiegen war, ging es dann mit völlig erschöpften Beinen aber wieder vorwärts, den größten Teil bergab in Richtung Ehrwald. Meine Konzentration ließ etwas nach und auf den Geröllwegen runter ins Dorf war ich doch das ein oder andere Mal kurz vor dem Sturz.

Dann endlich kamen die ersten Häuser und eine Straße in Sicht. Ich war also wirklich auf den letzten Kilometer durch Ehrwald zum Ziel. Die Anwohner schafften es noch auf den letzten Metern die Motivation steigen zu lassen und die Strapazen der letzten Stunden zu vergessen.

Mein Ergebnis war mit 3:10 über meinem Ziel von maximal 3 Stunden. Aber das wir mir im ersten Moment ehrlich gesagt Sch…egal, außerdem kann das ja im nächsten Jahr angepeilt werden.

Fazit direkt nach dem Zieleinlauf:

  1. Noch nie habe ich mich so auf meine Blackroll gefreut.
  2. Die Beine sagten nie wieder, aber gedanklich hab ich bereits die Anmeldung für nächstes Jahr ausgefüllt.

Zum Abschluß noch einmal vielen Dank an das Team von Plan B, den Crews an den Verpflegungsständen und er Medical Crew die es geschafft haben, die Motivation auf einem hohen Level zu halten. Und an meine Frau, die mich an dem Wochenende begleitet und moralisch unterstützt hat.

Also, wer einmal einen Einblick in das Trailrunning haben möchte, sollte sich diese Veranstaltung auf jeden Fall einmal ansehen. Vielleicht steht ja im nächsten Jahr ein Team aus dem Bergischen am Start der Zugspitz Trailrun Challenge. Ich bin dabei.

Beste Grüße

Thomas


Route bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/routen/zugspitz-trailrun-challenge-halbmarathon

Ergebnisse:
http://services.datasport.com/2015/lauf/zugspitz-trailrun-challenge/

Homepage Zugspitz Challenge:
http://zugspitz-trailrun-challenge.com/

Fotoserie:
www.sportograf.com/de/shop/event/3124

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Wald Wasser Wolle Lauf 2015

Radevormwald, 01.05.2015; 10 Uhr Nachdem es die Tage vor dem Event regnerisch und recht kühl waren, meinte es das Wetter an diesem Tag gut und verwöhnte die gut 100 Teilnehmer…

Radevormwald, 01.05.2015; 10 Uhr

Nachdem es die Tage vor dem Event regnerisch und recht kühl waren, meinte es das Wetter an diesem Tag gut und verwöhnte die gut 100 Teilnehmer mit perfekten Laufwetter.

Auf die Sekunde pünktlich ging es also los auf die 24km mit den angedrohten 750 Höhenmetern. Nach wenigen Minuten durch das Stadtgebiet ging es direkt in den Wald auf den Trail in Richtung Uelfebad. Der Verlauf der Strecke ist technisch doch recht anspruchsvoll mit wechselnden Untergründen.

Gerade bei den Bergabpassagen galt es doch die Augen offen zu halten, da Wurzeln, Steine und andere Unebenheiten darauf warteten, den Fuß in eine ungesunde Bewegung zu verleiten. So ging es bergauf und bergab durch die schöne Bergische Landschaft über das Uelfbad, Dahlerau und Dahlhausen Richtung Wuppertalsperre. Dort wartete bei KM 12 der ersten Verpflegungsstand mit Getränken und Bananen.

Gestärkt ging es dann stetig bergauf über Heidersteg, Berg und Wiebach. Dann streifte man noch einmal eine Vorsperre der Wuppertalsperre um sich dann noch einmal bei der nächsten Steigung nach Ispingrade ins Zeug zu legen. Dort angekommen, war das schlimmste geschafft, und das Ziel auf dem Radevormwalder Marktplatz quasi in Reichweite.

Ich persönlich bin mit meinen 2:17 bei meiner ersten Teilnahme durchaus zufrieden. Gegen Ende hatte ich doch zu kämpfen und manche Steigung konnte nur noch zu 3/4 im Lauftempo bewältigt werden. Daher war ich dann doch froh, als wieder die ersten Häuser im Stadtgebiet zu sehen waren und das Ziel somit in greifbarer Nähe.

Irgendwie habe ich es im Laufwahn doch verpasst ein paar Fotos zu machen, landschaftlich gab es dafür mehr als genug Möglichkeiten.

Um 11 Uhr startete noch eine 10km Variante mit 22 Teilnehmern.

Die Organisation war auch perfekt. Die Laufstrecke war gut gekennzeichnet, ein Verlaufen eigentlich nicht möglich. Die drei Verpflegungsstände waren meiner Meinung nach auch gut verteilt und eher in der zweiten Hälfte des Laufs zu finden.

Zusammengefasst ist dies eine tolle Veranstaltung, die definitiv mehr Teilnehmer verdient hat. Es bleibt zu hoffen, das der Organisator Sven Schreiber diesen Lauf auch im nächsten Jahr auf die Beine stellt.

Alle Ergebnisse findet ihr unter:

http://radevormwald.r.mikatiming.de/2015/

 

Link zur Strecke bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/routen/wald-wasser-wolle-lauf-2015

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