www.Laufen-im-Bergischen.de

www.Laufen-im-Bergischen.de

Der Laufblog für das bergische Land

Autor: Thomas

Sengbachlauf 2015

Im diesen Jahr fand die 40. Ausgabe des Sengbachlaufes in Witzhelden statt. Es wurden die üblichen Disziplinen aus Sengbachmeile (1,6km), Jedermannslauf (3km), der Sengbachrunde (11.3km) und eine Halbmarathondistanz angeboten. Zusätzlich…

Im diesen Jahr fand die 40. Ausgabe des Sengbachlaufes in Witzhelden statt. Es wurden die üblichen Disziplinen aus Sengbachmeile (1,6km), Jedermannslauf (3km), der Sengbachrunde (11.3km) und eine Halbmarathondistanz angeboten. Zusätzlich gab es zum 40 jährigen Jubiläum einen 3/4 Marathon mit 30,9 Kilometern.

Auf meinem Laufkalender stand dieser Lauf doch schon länger, dennoch habe ich mich erst sehr kurzfristig zur Teilnahme an der 30km Distanz entschieden. Man muss dazu sagen, dass ich mir bei einer Trainingsrunde drei Tage vor dem Lauf mal wieder mein Fußgelenk etwas überdehnt habe, aber pünktlich zum Sonntag war das leichte Ziehen verschwunden. Also, vor Ort die Anmeldung ausgefüllt und im Startbereich aufgestellt. Gut 700 Läufer sind bei der gesamten Veranstaltung gestartet, davon um die 130 bei der 30km Variante, die 3x um die Sengbachtalsperre führt.

Dabei darf man die Strecke ist nicht unterschätzen, es ist keine typisch flache Talsperrenrunde. Die Strecke verläuft die meiste Zeit ein gutes Stück oberhalb der Talsperre und pro Runde sind ca. 225 Höhenmeter zu bewältigen. Meine Runtastic App hat am Ende zwar 1068HM angegeben, aber ich vertraue hier mal eher der offiziellen Zahl.

Der Lauf verlief recht unspektakulär und flüssig. Nach dem Start um 8:50 Uhr verteilte sich das Feld recht schnell und auch die Teilnehmer der anderen Läufe, die später gestartet wurden, waren gut auf der ganzen Runde verteilt. Es gab Verpflegungsstände bei KM 5 und KM 10, die mit Wasser, Cola, Bananen und Kuchen die Läufer versorgten.

Am Ende stand 3:10:42 auf meiner Uhr, eine Zeit unter 3h hätte mich gefreut aber dennoch bin ich zufrieden.

Insgesamt auch eine Veranstaltung, die man guten Gewissens weiter empfehlen kann. Eine landschaftlich tolle Strecke, mit einigen Anspruch bezüglich der Höhenmeter und mit guter Organisation. Daher sollte man sich den 21. August 2016 schon einmal vormerken, um im nächsten Jahr diesen schönen Lauf nicht zu verpassen.

Meine Statistik bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/benutzer/Thomas-Kuehn-6/sportaktivitaeten/1007190785

Offizielle Homepage:
http://www.sengbachlauf.de/index.php

Ergebnisse:
http://leichlingen.r.mikatiming.de/2015/

 

 

Keine Kommentare zu Sengbachlauf 2015

Videotipp „Curiosity“

Der Kurzfilm „Curiosity“ (Neugierde) begleitet die North Face Athleten Rory Bosio, Timothy Olson und Hal Koerner bei dem Ultra Trail des Mont Blanc 2014. Bei diesem Lauf über 166km und 9600 Höhenmetern…

Der Kurzfilm „Curiosity“ (Neugierde) begleitet die North Face Athleten Rory Bosio, Timothy Olson und Hal Koerner bei dem Ultra Trail des Mont Blanc 2014. Bei diesem Lauf über 166km und 9600 Höhenmetern wird einmal der Mont Blanc umrundet.

Hier noch ein Link zu einem Blogeintrag des Regisseurs Renan Ozturk
http://neverstopexploring.com/2014/09/25/voice-of-curiosity-behind-scenes-utmb/

“Curiosity is a real bastard. I’ve said it sometimes: ‘You bastard.’ You can’t master it, can you? You can’t even curtail it. You’re just drawn through it. It’ll take you to places, being driven like that, to some amazing experiences. And of course it will kill you as well if you’re not careful. It’s kind of humbling in some ways, you know? Just ’cause you’re curious doesn’t mean you’re going to actually do something that’s valid — but you’re just motivated to go out and start looking and trying. It sounds illogical doesn’t it, but I couldn’t live in another state.”

Keine Kommentare zu Videotipp „Curiosity“

Bericht Zugspitz Trailrun Challenge Halbmarathon

Neuer persönliche Rekorde in „Längster Lauf bezogen auf Zeit“, „Bewältigte Höhenmeter“, „maximaler Herzfrequenz“ und leider auch in schmerzenden Oberschenkeln. Das alles ist das Ergebnis meiner Teilnahme am Halbmarathon der Zugspitz…

Neuer persönliche Rekorde in „Längster Lauf bezogen auf Zeit“, „Bewältigte Höhenmeter“, „maximaler Herzfrequenz“ und leider auch in schmerzenden Oberschenkeln. Das alles ist das Ergebnis meiner Teilnahme am Halbmarathon der Zugspitz Trailrun Challenge.

Die Zugspitz Trailrun Challenge fand zum zweiten Mal vom 24. bis 26. Juli 2015 in Garmisch-Partenkirchen, Ehrwald und der Zugspitz Arena Bayern-Tirol statt. Neben dem Halbmarathon wurden auch noch ein City Lauf in Garmisch, eine Kurzstrecke (10km), ein Vertical Run und ein Marathon mit Zieleinlauf auf der Zugspitze angeboten. Die Challenge bestand darin, an den drei Tagen die Vertikal Challenge, den Marathon und den Halbmarathon zu absolvieren. Natürlich war auch die Teilnahme an einer der Varianten möglich. Aber ich war doch überrascht, wie viele sich dieser Herausforderung aus drei 3 Läufen in 3 Tagen gestellt haben.

Ankunft am Samstagabend, leider 10 Minuten zu spät um noch die Startunterlagen für Sonntag abzuholen. Aber da das Hotel nur 300m vom Start am Kirchplatz entfernt lag, war es auch kein Problem das übliche Startpaket am nächsten Morgen vor dem Frühstück abzuholen.

WP_20150725_19_29_31_Pro

Dann Sonntagmorgen merkte ich doch eine gewisse Nervosität vor meiner ersten wirklichen Trailrun Erfahrung, die sich darin zeigte, dass sich doch meine morgendliche Vorfreude auf Frühstück in Grenzen hielt und ich mich gefühlt noch nie so lange an einer Portion Müsli aufgehalten habe. Aber was solls, das Wetter war perfekt und trotz Nervosität war ich voller Vorfreude auf das, was mich erwartet.

In Begleitung meiner Frau ging es dann in Richtung Start. Im Start- Zielbereich gab es eine paar kleine Stände diverser Ausrüster und die Möglichkeit seine Trinkflaschen mit Wasser und Isogetränken aufzufüllen. Dann ging es pünktlich um 10 Uhr auf die Reise, unter dem Jubel der Begleitpersonen und Anwohner.

Wie gewohnt ging es anfangs etwas holperig los, bis sich das Feld etwas sortiert und auseinander gezogen hatte.

Die ersten 11 Kilometer ging es dann auf guten, breiten Wegen stetig bergauf. Dann bog man dann von dem angenehmen, breiten Weg ab und rein in das Singletrail Vergnügen. Der Weg wurde schmaler und war teilweise ohne die regelmäßigen Markierungen des Veranstalters als solcher gar nicht mehr zu erkennen. Es ging über Wurzeln, Felsen bergauf und bergab, teilweise nicht im Lauftempo aber dennoch mit einer Menge Spaß.

Erster Verpflegungspunkt, ich glaube es war bei Kilometer 12, der wie alle weiteren auch, super ausgestattet waren. Frisches Obst / Gemüse, Brot, Waffeln und auch Power Bars wurden bereitgestellt. Kurz gestärkt und weiter ging es durch das Gelände.

Dann kam nach ca. 17 Kilometern mein persönlicher Tiefpunkt, mitten in einer Steigung, die sich bei genauerem Hinsehen als Skipiste entpuppte, ging für einen Moment gar nix mehr. Akku leer, die Beine sahen keinen Sinn darin mehr die Berge hinaufzulaufen. Und mit jedem Schritt erschien mit das Ziel weiter zu entfernen anstatt näher zu kommen. Ich versuchte mich zu konzentrieren, zu motivieren durch den Gedanken, in wenigen Kilometern völlig KO aber glücklich durch das Ziel zu laufen. Es half zumindest soweit, den kurz sehr stark werdenden Gedanken aufzugeben an die Seite zu schieben, um doch irgendwie diesen beschissenen Anstieg zu erklimmen. Notiz an mich selbst für das nächste Mal; „Trekkingstöcke einpacken“.
Gefühlt hat mich das 15 Minuten gekostet, aber das Ziel war es ja anzukommen, egal wie. Belohnt wurde diese Schinderei mit einem Blick auf Ehrwald, das Ziel also in Sichtweite.

Nachdem ich also aus meinem Motivationsloch empor gestiegen war, ging es dann mit völlig erschöpften Beinen aber wieder vorwärts, den größten Teil bergab in Richtung Ehrwald. Meine Konzentration ließ etwas nach und auf den Geröllwegen runter ins Dorf war ich doch das ein oder andere Mal kurz vor dem Sturz.

Dann endlich kamen die ersten Häuser und eine Straße in Sicht. Ich war also wirklich auf den letzten Kilometer durch Ehrwald zum Ziel. Die Anwohner schafften es noch auf den letzten Metern die Motivation steigen zu lassen und die Strapazen der letzten Stunden zu vergessen.

Mein Ergebnis war mit 3:10 über meinem Ziel von maximal 3 Stunden. Aber das wir mir im ersten Moment ehrlich gesagt Sch…egal, außerdem kann das ja im nächsten Jahr angepeilt werden.

Fazit direkt nach dem Zieleinlauf:

  1. Noch nie habe ich mich so auf meine Blackroll gefreut.
  2. Die Beine sagten nie wieder, aber gedanklich hab ich bereits die Anmeldung für nächstes Jahr ausgefüllt.

Zum Abschluß noch einmal vielen Dank an das Team von Plan B, den Crews an den Verpflegungsständen und er Medical Crew die es geschafft haben, die Motivation auf einem hohen Level zu halten. Und an meine Frau, die mich an dem Wochenende begleitet und moralisch unterstützt hat.

Also, wer einmal einen Einblick in das Trailrunning haben möchte, sollte sich diese Veranstaltung auf jeden Fall einmal ansehen. Vielleicht steht ja im nächsten Jahr ein Team aus dem Bergischen am Start der Zugspitz Trailrun Challenge. Ich bin dabei.

Beste Grüße

Thomas


Route bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/routen/zugspitz-trailrun-challenge-halbmarathon

Ergebnisse:
http://services.datasport.com/2015/lauf/zugspitz-trailrun-challenge/

Homepage Zugspitz Challenge:
http://zugspitz-trailrun-challenge.com/

Fotoserie:
www.sportograf.com/de/shop/event/3124

1 Kommentar zu Bericht Zugspitz Trailrun Challenge Halbmarathon

Zugspitz Trailrun Challenge „Preview“

Hallo Freunde der Höhenmeter, Nach längerer Pause, ich war ehrlich gesagt etwas unmotiviert etwas zu schreiben, gibt es heute mal wieder einen Beitrag. Vor einiger Zeit habe ich bei einem…

Hallo Freunde der Höhenmeter,

Nach längerer Pause, ich war ehrlich gesagt etwas unmotiviert etwas zu schreiben, gibt es heute mal wieder einen Beitrag.

Vor einiger Zeit habe ich bei einem lesenswerten Trailrunning Blog (www.trailblog.de) an einem Gewinnspiel teilgenommen. Zu gewinnen gab es diverse Dinge, unter anderem auch zwei Startplätze beim Halbmarathon der Zugspitz Trailrun Challenge. Und um es kurz zu machen, einen davon habe ich erhalten. Danke Henrik, dass Du mich gezogen hast! Nach einigen Überlegen, soll ich / soll ich nicht, habe ich mich für die Teilnahme entschieden.

Die Zugspitz Trailrunn Challenge findet zum zweiten mal vom 24. bis 26. Juli 2015 in Garmisch-Partenkirchen, Ehrwald und der Zugspitz Arena Bayern-Tirol statt. Neben dem Halbmarathon werden auch noch ein City Lauf in Garmisch, eine Kurzstrecke (10km), ein Vertical Run und ein Marathon mit Zieleinlauf auf der Zugspitze angeboten.

Die Strecke des Halbmarathons wird im Gegensatz zum Marathon nicht auf die Zugspitze führen, sondern sich durch die Wege um das Wettersteingebirge und den Eibsee schlängeln. Aber auch dabei werden gut 1.023 Höhenmeter bewältigt, dass ist definitiv mehr als mein bisherigen absolvierten HM in einem Lauf. Das 750 HM beim diesjährigen Wald Wasser Wolle Lauf.

Und jetzt eine gute Woche vor dem Start kommt die Vorfreude aber auch etwas Anspannung vor meinem ersten echten Trailrunning Event. Die eigentliche Distanz ist nicht das Problem, etwas Respekt habe ich doch vor den über 1.000 Höhenmetern. Aber ich gehe einfach mal davon aus, das die Mühen durch tolle Trails und Ausblicke belohnt werden.

Ich werde versuchen, vor und während des Events auf Instagram und meiner Facebook Seite ein paar Updates zu posten. Und auf jeden Fall gibt es einen Nachbericht hier auf diesem Blog.

Bis dahin

Thomas

Wer mehr Informationen über das Event möchte, klickt bitte auf diesen Link: http://zugspitz-trailrun-challenge.com/

 

Keine Kommentare zu Zugspitz Trailrun Challenge „Preview“

Dein Beitrag für diesen Blog

Ein kurzer Aufruf in eigener Sache. Einer meine wesentlichen Gründe diesen Blog zu starten lag darin, allen Interessierten die verschiedensten Laufstrecken, die das Bergische bietet vorzustellen. Und schon gibt es…

Ein kurzer Aufruf in eigener Sache.

Einer meine wesentlichen Gründe diesen Blog zu starten lag darin, allen Interessierten die verschiedensten Laufstrecken, die das Bergische bietet vorzustellen. Und schon gibt es ein Problem, denn leider fehlt mir momentan aus zeitlichen Gründen die Möglichkeit, die vielen Strecken vorzustellen, die außerhalb meines Wohnortes liegen. Selbst wenn ich mehr Zeit hätte, wäre es nicht zu schaffen alle Varianten abzulaufen und in diesem Blog zu präsentieren.

Darum meine Bitte. Wenn Du eine Strecke kennst, die bestenfalls auch noch per GPS Verlauf auf einer Karte gezeigt werden kann, dann schreibe mir doch eine kurze Mail (thomas.kuehn@laufen-im-bergischen.de) oder verfasse einen kurzen Beitrag und sende ihn mir zu. Dann stellen wir den online und schon nach kurze Zeit ist er hier zu lesen und andere Läufer haben die Möglichkeit diese Strecke kennenzulernen.

Oder hast Du an einem Lauf teilgenommen und möchtest einen Laufbericht schreiben? Immer her damit.

Solltet Ihr dazu noch Fragen haben, sendet einfach eine kurze Mail an thomas.kuehn@laufen-im-bergischen.de
Gruß

Thomas

Keine Kommentare zu Dein Beitrag für diesen Blog

Videotipp „The Teacher“

Dieses neue Video der Salomon Running TV Reihe zeigt ein kleines Portrait über die Salomon Athletin Stevie Kremer. Stevie wurde 1982 in Düsseldorf geboren und lebt nun als Grundschullehrerin in Colorado. Also einer…

Dieses neue Video der Salomon Running TV Reihe zeigt ein kleines Portrait über die Salomon Athletin Stevie Kremer. Stevie wurde 1982 in Düsseldorf geboren und lebt nun als Grundschullehrerin in Colorado. Also einer perfekten Gegend für Trailrunner.

Ihre bisherigen Erfolge (Quelle: Wikipedia)

  • 2014
    • 1st, Matterhorn Ultraks 46km Skyrace, Switzerland (46 km)
    • 1st, Sierre-Zinal Mountain Race, Switzerland (31 km)
  • 2013
    • 1st, Limone Extreme Skyrace, Italy (23.5 km)
    • 2nd, Sierre-Zinal Mountain Race, Switzerland (31 km)
    • 1st, Hermannslauf, Germany (31.1 km)
    • 1st, Marathon du Mont Blanc, France
  • 2011:
    • 1st, Barr Trail Mountain Race (USTAF championship)
    • 1st and course record, Lead King Loop (25 km)
    • 1st, Golden Leaf Half Marathon; Aspen, CO
    • 1st, Greenland Trail Race (25 km); Women’s Course Record

Wie immer sind die Salomon TV Videos auf Englisch.

Viel Spass

Thomas

Keine Kommentare zu Videotipp „The Teacher“

Wald Wasser Wolle Lauf 2015

Radevormwald, 01.05.2015; 10 Uhr Nachdem es die Tage vor dem Event regnerisch und recht kühl waren, meinte es das Wetter an diesem Tag gut und verwöhnte die gut 100 Teilnehmer…

Radevormwald, 01.05.2015; 10 Uhr

Nachdem es die Tage vor dem Event regnerisch und recht kühl waren, meinte es das Wetter an diesem Tag gut und verwöhnte die gut 100 Teilnehmer mit perfekten Laufwetter.

Auf die Sekunde pünktlich ging es also los auf die 24km mit den angedrohten 750 Höhenmetern. Nach wenigen Minuten durch das Stadtgebiet ging es direkt in den Wald auf den Trail in Richtung Uelfebad. Der Verlauf der Strecke ist technisch doch recht anspruchsvoll mit wechselnden Untergründen.

Gerade bei den Bergabpassagen galt es doch die Augen offen zu halten, da Wurzeln, Steine und andere Unebenheiten darauf warteten, den Fuß in eine ungesunde Bewegung zu verleiten. So ging es bergauf und bergab durch die schöne Bergische Landschaft über das Uelfbad, Dahlerau und Dahlhausen Richtung Wuppertalsperre. Dort wartete bei KM 12 der ersten Verpflegungsstand mit Getränken und Bananen.

Gestärkt ging es dann stetig bergauf über Heidersteg, Berg und Wiebach. Dann streifte man noch einmal eine Vorsperre der Wuppertalsperre um sich dann noch einmal bei der nächsten Steigung nach Ispingrade ins Zeug zu legen. Dort angekommen, war das schlimmste geschafft, und das Ziel auf dem Radevormwalder Marktplatz quasi in Reichweite.

Ich persönlich bin mit meinen 2:17 bei meiner ersten Teilnahme durchaus zufrieden. Gegen Ende hatte ich doch zu kämpfen und manche Steigung konnte nur noch zu 3/4 im Lauftempo bewältigt werden. Daher war ich dann doch froh, als wieder die ersten Häuser im Stadtgebiet zu sehen waren und das Ziel somit in greifbarer Nähe.

Irgendwie habe ich es im Laufwahn doch verpasst ein paar Fotos zu machen, landschaftlich gab es dafür mehr als genug Möglichkeiten.

Um 11 Uhr startete noch eine 10km Variante mit 22 Teilnehmern.

Die Organisation war auch perfekt. Die Laufstrecke war gut gekennzeichnet, ein Verlaufen eigentlich nicht möglich. Die drei Verpflegungsstände waren meiner Meinung nach auch gut verteilt und eher in der zweiten Hälfte des Laufs zu finden.

Zusammengefasst ist dies eine tolle Veranstaltung, die definitiv mehr Teilnehmer verdient hat. Es bleibt zu hoffen, das der Organisator Sven Schreiber diesen Lauf auch im nächsten Jahr auf die Beine stellt.

Alle Ergebnisse findet ihr unter:

http://radevormwald.r.mikatiming.de/2015/

 

Link zur Strecke bei Runtastic:
https://www.runtastic.com/de/routen/wald-wasser-wolle-lauf-2015

Keine Kommentare zu Wald Wasser Wolle Lauf 2015

Lenneper Osterlauf 2015

Am 7.4.2015 war es nun soweit, die erste Veranstaltung für dieses Jahr stand auf dem Programm. Der Lenneper Osterlauf über 12km und 6,5km, organisiert vom Turnverein „Frischauf Lennep“. Laut meiner…

Am 7.4.2015 war es nun soweit, die erste Veranstaltung für dieses Jahr stand auf dem Programm.

Der Lenneper Osterlauf über 12km und 6,5km, organisiert vom Turnverein „Frischauf Lennep“. Laut meiner Runtastic App sind dabei 234 Höhenmeter Aufwärts und natürlich auch Abwärts zu bewältigen. Der diesjährige Ostermontag erwartete alle Läufer und Zuschauer mit einem typisch bergischen Frühlingstag mit Wolken und wohligen 4 Grad. Das machte das Warten im Start/Zielbereich nicht angenehm, aber während des Laufs war die Temperatur völlig ok. Am Start hatten sich gut 260 Läufer versammelt um ziemlich genau um 11 Uhr auf den Weg zu machen, die 12km zu bewältigen.

Die Strecke beginnt und endet am Sportzentrum Hackenberg, allen Röntgenlaufteilnehmern sollte der Startbereich daher bestens bekannt sein. Dann geht es los in Richtung Panzertalsperre, die man auf der rechten Seite streift. Anschließend weiter durch die Ortschaften Repslöh, Ober- und Niederfeldbach. Schließlich erreicht man die Wuppertalsperre wo gegen Ende am Nagelsberg eine kleine aber fiese Steigung wartet. Ist diese Überwunden, überquert man auf einer Brücke die B229 und dann folgen die letzten Kilometer zurück zum Sportzentrum Hackenberg.
Während des Laufs gibt es Verpflegungsstände an km 6 und km 9, an denen Wasser und Tee verteilt wird.

Den Lauf gewann wie zu erwarten Daniel Schmidt mit einer Zeit von 0:42:46 Hier die ersten 3 Plätze im Überblick.

Männer

  1. Daniel Schmidt         0:42:46
  2. Andreas Joswig        0:46:22   (169)
  3. Christoph Niksch     0:46:29     (248)

Frauen

  1. Silvia Michalka            0:54:41
  2. Katharina Asbeck       0:56:21
  3. Alexandra Krämer     0:56:54

Der anschließende 6,5km Lauf mit gut 80 Teilnehmern gewann Mirco Hohmann (0:25:21) bei den Männern und Sina Böhne mit einer Zeit von 0:26:49 bei den Frauen.

Für mich persönlich lief das Ganze recht zufriedenstellend. Wie auch im letzten Jahr Mit einer Zeit von 01:05 habe ich meine Vorjahreszeit um gute 2 Minuten verbessert. Allerdings müssen nächsten Jahr endlich mal die 60 Minuten pulverisiert werden. Eigentlich war das schon für dieses Jahr das Ziel. Doch leider bin ich günstiger Weise bei einem Trainingslauf am Freitag vor der Veranstaltung umgeknickt, und daher geht die Zeit mit einem schmerzenden rechten Fuß doch in Ordnung.

Insgesamt haben 340 Läufer an der Veranstaltung teilgenommen. Alles in allem eine kleine aber immer wieder eine tolle Laufveranstaltung. Für mich der Ideale Start in die Laufsaison, daher ist der Start im nächsten Jahr schon fest eingeplant.

Links:

Lennper Osterlauf
www.osterlauf.frischauf-lennep.de

Ergebnisse
http://my2.raceresult.com/32225/results?lang=de#

Route bei Runtastic
https://www.runtastic.com/de/routen/lenneper-osterlauf-2

Gruß

Thomas

 

 

Keine Kommentare zu Lenneper Osterlauf 2015

Läuferknie vs. Blackroll

Nun hat es auch mich getroffen. Diagnose Ilio-tibiales-Bandsysndrom, kurz ITBS (Läuferknie) beidseitig. Laut meinem Orthopäden bei weitem kein Einzelfall bei (über) ambitionierten Hobbyläufern. Diese Aussage hat mich getroffen, bin ich…

Nun hat es auch mich getroffen. Diagnose Ilio-tibiales-Bandsysndrom, kurz ITBS (Läuferknie) beidseitig. Laut meinem Orthopäden bei weitem kein Einzelfall bei (über) ambitionierten Hobbyläufern. Diese Aussage hat mich getroffen, bin ich doch rein gedanklich schon kurz vor dem Profistatus bei dem der erste große Sponsoren-Vertrag vor dem Abschluss steht. Aber zurück zur Realität.

Es kam also das, was in solchen Fällen immer kommt, Physiotherapie. Mit Massage und Übungen zum Lockern der Bänder, insbesondere des Tractus iliotibialis.

Zusätzlich dazu empfahl man mir die Anwendung der Blackroll, oder wie ich im Nachhinein erfahren habe, der Roll of Pain. Ist wohl in Sportlerkreisen aktuell ein absolutes „Must Have“. Sogar die Jungs von Borussia Dortmund setzen die schwarze Rolle ein, ob man allerdings in der aktuellen Saison damit werben sollte lass ich mal dahin gestellt. (Nachtrag: Mittlerweile hat sich der Tabellenplatz deutlich gebessert) Mit diesen Informationen klickte ich also erwartungsvoll bei Amazon auf „bestellen“ und wartete auf dieses viel gelobte Produkt.

Ich möchte euch hier einmal meine ersten Eindrücke schildern. Ich denke nach einiger Zeit wird es auch noch mal einen zweiten Teil geben, wenn die Langzeitauswirkungen sich irgendwann einmal bemerkbar machen. Hier geht’s zum Bericht.

Verpackung und Lieferumfang:

Tja, was soll man sagen, ein Karton.

Zusätzlich zu der Rolle ist noch eine DVD mit Übungsbeispielen beigelegt sowie eine Karte auf der diverse Übungen noch einmal skizzenhaft dargestellt werden.

Die Rolle und deren Anwendung:

Auf den ersten Eindruck ist die Blackroll eine überdimensionierte Dämmung für Heizungsrohre, nur härter. Man legt die Rolle unter die Stelle, die gelockert bzw. massiert werden soll und rollt einfach hin und her. Die Prinzip funktioniert also „nur“ durch die Kraft des eigenen Körpergewichtes und ist dadurch in der Anwendung sehr einfach. Ein kurzes Video, welches die Funktion veranschaulicht, findet Ihr auf der offiziellen Homepage. Die Links gibt es am Ende des Beitrages.

Ich habe mir für meine Zwecke 5 Übungen rausgesucht, welche die Oberschenkel, Unterschenkel, Rücken und natürlich die verklebten Faszien lockern sollen. Anfangs sind die Übungen mit der Rolle wirklich unangenehm, aber wie immer ist es eine Sache der Gewöhnung. Wobei ehrlich gesagt die Übungen für die Faszien wirklich schmerzhaft sind und der Name Roll of Pain hier eindeutig zutrifft.

Als Fazit kann ich sagen, dass gerade nach den Laufeinheiten der Einsatz der Blackroll durchaus sinnvoll ist. Die Muskeln werden gelockert und gerade nach längeren Laufeinheiten fühlen sich die Beine nicht mehr so erschöpft an. Eine andere beziehungsweise zusätzliche Möglichkeit wäre natürlich auch, die Rolle vor dem Laufen als Aufwärmtraining zu nutzen.

Als einzigen Nachteil wäre vielleicht der Preis zu sehen, da es doch für ein Stück Polypropylen etwas überteuert scheint. Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch nutzlosere Dinge für die man mal 30 Euro ausgibt.

Zu kaufen gibt es die Blackroll zum Beispiel über den offiziellen Onlineshop und vielleicht kann man auch bei eurem örtlichen Orthopädie Fachhandel nachfragen. Und zu guter Letzt natürlich auch bei einem Versandhandel mit dem Namen Amazon.

Links:

Offizielle Homepage:

http://blackroll.de/

Die Blackroll bei Amazon:

Blackroll

Videos zum Thema auf Youtube:

https://www.youtube.com/results?search_query=blackroll

Artikel auf Welt.de zur Blackroll:

http://www.welt.de/icon/article136026832/Die-Fitness-Rolle-die-gegen-jedes-Leiden-hilft.html

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit der Blackroll gemacht? Eure Meinungen dazu würden mich interessieren.

Gruß

Thomas

1 Kommentar zu Läuferknie vs. Blackroll

Videotipp „On The Road“

In diesem 18 Minuten Video spricht Ultrarunner Rickey Gates über seine zwei Leidenschaften, das Reisen und das Laufen. Mit 19 Jahren brach er das College ab, und machte sich auf…

In diesem 18 Minuten Video spricht Ultrarunner Rickey Gates über seine zwei Leidenschaften, das Reisen und das Laufen. Mit 19 Jahren brach er das College ab, und machte sich auf einen Road Trip Richtung Südafrika.

Leider ist das Video nur in Englisch verfügbar.

 

Viel Spass dabei

 

Thomas

Keine Kommentare zu Videotipp „On The Road“

Suchbegriff eingeben und "Enter" drücken um die Suche zu starten.